Spezielles Vokabular an der GS Grube

Was bedeutet „Müssen wir?”

oder „Muss Frau Sagawe schon?”?

Was dagegen bedeutet: „Dürfen wir?”?

Wer oder was  ist „Herrga”?

Was bedeutet „Lehreralarm”?


 

Eindrücke einer großen Pause im Mai an der Grundschule Grube:

Alles ist inzwischen sattgrün, es ist einer der ersten fast sommerlichen Tage in Ostholstein: 25 Minuten „große“ Pause. Die meisten Schüler stürmen auf den hinteren Teil des Schulhofes, ein großes, grünes  Areal mit Vogelnestschaukel, Wippe und einer großen Wiese.

Die Heidschnucken in Nachbars Garten sind auch schon auf der Wiese. Ob wohl bald Lämmer dazu kommen? Einen Garten weiter  stehen die Hühner am Zaun, sie lieben es, mit kleinen Gänseblümchenblättern gefüttert zu werden. Spricht man die Hühner freundlich an, antworten sie sogar!

Die aufsichtführende Lehrkraft sitzt gemütlich im Gras, angelehnt an einen Baumstamm, im Gespräch mit einigen Kindern, die bei ihr sitzen. Von hier aus hat sie einen guten Überblick: einige Kinder laufen den Hügel rauf und kullern wieder runter. Etwa 30 Jungs, nein, ein Mädchen ist auch dabei, spielen begeistert Fußball. Die Mannschaften sind bunt gemischt aus 1. bis 4. Klasse. Zwischen der Fußballwiese und den Hühnern sitzen einige Mädchen im Gras und basteln Kronen aus Löwenzahnblumen. Es wird geklettert und gewippt. Einmal gibt es Unstimmigkeiten bei der Schaukel, weil das Abwechseln nicht reibungslos klappt. Aber auch das wird geregelt.

Insgesamt ein Haufen zufriedener Kinder, die ausgeglichen und erholt in den nächsten Unterricht gehen können. Es fehlen eigentlich nur noch die Störche, die wurden heute noch nicht gesehen…

 

Plattdütsch-Unnericht in´e eerste Klass – de Buddelbär

De Lehrersch speelt Eckenraten mit de lütten Kinners ut de eerste Klass. Veer lüttje Jungs un Deerns steiht in de veer Ecken vun de Schoolstuuv.  De Kinners schöllt Plattdütsch in Hochdüütsch översetten.

De Lehrersch fangt an: „ Sech mi mol wat SWATT op Hochdütsch is!“ Een Jung krakeelt: „Schwarz!“ – „Richtig, min Jung! Kannst een Eck wiedergahn!“ De Jung freit sik un flitzt in de Eck.

Nu kümmt de nächste Opgav: „Sech mi mol, wat KOH op hochdütsch heten deit!“  - De Schöler: „Kuh!“ – „Fein maakt! Kannst in de nächste Eck!“

Nu fragt de Lehrersch: „Un wat heet BUDDEL?“ – All Schölers sünd still. Keen een segg wat…  De Lehrersch: „BUDDEL!?“ Dor meld sik een lüttje Deern un meent: „Schaufel?“ – „Neee, nu överlech  mol´n beten….“ – „Ik weet! Bagger!“ – De Lehrersch smunzelt lisen in sik rin un wüll nu helpen: „ Neee, ik geef di mol een Tipp: een BUDDEL BEER.“ – Dor röpt een Jung: Nu weet ik dat!!! Maulwurf!!!!“ –

Joa, nu weet wi dat ok, een Maulwurf is een Buddelbär :-)

P.S.: Richtig heet de Maulwurf op Platt Muulwarp
 

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Aktuelles

Elternbriefe

Einblicke ins Schulleben

Stundenplan

Schulprogramm

Einblicke ins Schulleben
 

 

Grundschule Grube auf dem 1. Platz
Grundschool Groov op de eerste Platz

In Süsel weer ant 9. März de Regional-Vorlees-Wettbewerb „Schölers leest Platt“. Kinners ut ganz Ostholsteen ut de 3. und 4. Klassen hebbt mitmaakt.

Carlotta Bormann ut de 3. Klasse vun de Grundschool Groov (Plattdütsch Modellschool) hett dor de eerste Platz mit ehr Geschicht „Ümmer op de Lütten“ kreegen.

Doröver hebbt wi uns an unse School bannig freut. Nun dörp Carlotta ok op Landesebene bi de nächsten plattdüsch Vörlees-Wettbewerb eehr Können wiesen.

Forschungsexpress
 

 

Der „Forschungsexpress“ ist in diesem Schuljahr erstmals bei uns in Grube.

Unsere Schule ist eine von 10 Schulen in Schleswig-Holstein, die auserwählt wurden, an diesem kostenlosen Projekt der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel teilzunehmen. Es werden an 2 Tagen vielfältige Experimente, z.B. zu Themen wie „Feuer“, Wasser“ oder „Plastik“ hier an der Schule durchgeführt.

Zum Abschluss eines Vormittages wird zum Beispiel eine Rakete gestartet, die beim ersten Mal sogar bis über das Schulgebäude flog.

Und auf der Lehrerfortbildung des Forschungsexpress wurde eine nicht-newtonsche Flüssigkeit aus Wasser und Stärke hergestellt. Dieser Begriff geht auf Sir Isaac Newton zurück. Er lebte von 1643 bis 1727 und war ein bedeutender Physiker. Nicht-newtonsche Flüssigkeiten verhalten sich offensichtlich anders als Wasser und die meisten anderen Flüssigkeiten, die man newtonsche Flüssigkeiten nennt.

Wasser spritzt, wenn man rein springt oder wenn man mit der Faust rein schlägt. Aber diese Flüssigkeit verhält sich anders, wie in dem Film zu sehen.
 

Plattdeutsch

Projekt „Klasse! Wir singen“
 

 

Seit Beginn des Jahres 2017 bereitete sich die Schule vor und sang täglich Lieder wie „Ich hab‘ ‘ne Tante aus Marokko“, „Meine Biber haben Fiber“ oder „Siya Hamba“.

Dies taten auch einige andere Schulen und so trafen sie sich alle zu einem großen Chor-Konzert Anfang Mai in Lübeck in der Hanse-Halle. Die gesamte Gruber Schule nahm daran teil, inklusive Sekretärin, Hausmeister, Reinigungskräften, Schulassistentin und –begleitern. Es war ein besonderes Erlebnis. Wir dürfen uns nun „Klasse! Wir singen-Schule“ nennen, denn SINGEN ist uns wichtig!
 

Wie schreibt man eigentlich ein Buch?
 

 

Um diese Frage ging es in der vergangenen Woche in der Grundschule in Grube. Der Kinderbuchautor Josef Koller war zu einer Autorenlesung an die  Schule gekommen. Alle Schülerinnen und Schüler versammelten sich in der kleinen Turnhalle und hörten  mucksmäuschenstill und gespannt zu, als der Autor aus seinen Büchern vorlas. Sie lernten dabei nicht nur spannende Geschichten und Bücher kennen, sondern hatten auch die Möglichkeit, dem Autor persönlich Fragen zu stellen.

Dabei erfuhren  sie viel über die Entstehung eines Buches und das Leben eines Schriftstellers. Er baute zum Beispiel Erlebnisse aus seiner eigenen Kindheit in seine Geschichten ein. Zunächst notierte Josef Koller seine Ideen und seinen Text mit der Hand auf Papier. Anschließend benutzte er ein Mikrofon, um den Text vom Computer schreiben zu lassen. Dabei entstanden aber auch manchmal lustige Verwechselungen, statt „Die Kinder stiegen in ein Ruderboot“ verstand der Computer „Die Kinder stiegen in ein Butterbrot“.
 

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Grundschule Grube mit den Jägern im Kellenhusener Forst
 

 

Die 3. Klassen der Grundschule Grube erlebten einen interessanten und lehrreichen Tag im Wald in Kellenhusen.  Der Hegering Kellenhusen der Kreisjägerschaft Oldenburg hatte ein spannendes Programm vorbereitet. Die Schüler erfuhren einiges über das Schwarzwild, dass zum Bespiel die Frischlinge der Wildschweine nach etwa 12 Wochen ihre Streifen verlieren. Die Wildschweine durften auch (sogar im Gehege!) gefüttert werden. Außerdem  waren sechs Jagdhunde dabei, die im Auslauf von den Kindern geführt werden konnten und bewiesen, dass Hunde viel schneller eine Beute im Gebüsch finden können als Menschen.

Im Infomobil, das im Wald aufgestellt war, gab es zudem  noch viele andere, zum Teil präparierte Wildtiere, die die Kinder kennenlernten. Verschiedene Fellarten konnten sie erfühlen. Zum Abschluss gab es noch ein Mittagessen und eine „Schatzsuche“. Die Gruber Schule bedankt sich noch einmal ganz herzlich und hofft auf  eine Fortführung der Zusammenarbeit im nächsten Jahr.
 



Elternhandbuch

Suchtprävention an der Grundschule Grube
 

 

Die Kindheit und Jugend unserer Kinder wird immer vielschichtiger mit den unterschiedlichen Anforderungen und Angeboten. Sich hier zurecht zu finden, fällt oft nicht leicht. Diese Vielfalt hat nicht nur positive Seiten, sondern birgt auch Gefahren in sich –
Überforderung, wenig Orientierungshilfen, Gruppendruck, Langeweile etc. – mit denen sich unsere Kinder auseinandersetzen müssen. Dies kann zu einer Suchtgefährdung in den unterschiedlichsten Bereichen führen.

Aus diesem Grund finanziert der Kreis Ostholstein ein Präventionsunterrichtsprojekt für die 3. und 4. Klassen zum Thema „Suchtgefahr im Freizeitverhalten“.

Frau Monika Bogner-Schultze (Suchtpräventionskraft und Sprecherin des Elternkreises „drogenabhängiger und gefährdeter Kinder und Jugendliche Ostholstein“) hat im Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin Pamela Behrens-Jöhnk am 15.11. und 22.11.18 jeweils 2 Unterrichtsstunden in den entsprechenden Klassen der Grundschule Grube dazu gestaltet.

Die Kinder füllten jeder für sich einen Bogen aus, in dem es um ihr eigenes Freizeitverhalten ging. Im anschließenden Gruppengespräch wurde mit ihnen erarbeitet, dass eine zunehmende Fixierung auf eine Freizeitaktivität zu einer Reduzierung vielfältiger Aktivitäten führt und dass dies die Anfangsphase einer Sucht bedeuten kann.
 

 

Englisches Theater in Grube

Sehr zur Freude der Schüler der 3. und 4. Klassen gastierte das Theater Brausepulver, alias Bärbel Frank, mit dem Stück „From the zoo“ in der Grundschule Grube.  Es wurde herzhaft gelacht, als Milli, die sich ein Haustier wünschte, vom Zoo verschiedene Tiere angeboten bekam. Leider war das Stinktier zu stinkig, die Giraffe zu groß, der Löwe zu schläfrig und der Affe zu frech.  Am Ende wurde Milli mit einem kleinen Hund glücklich.

Die Kinder wurden aktiv in das Stück eingebunden, sangen Lieder und sprachen Sätze  mit und amüsierten sich prächtig beim Auftritt der Tiere.  Die Kinder machten auch die wichtige Erfahrung, dass sie nicht jedes englische Wort verstehen müssen, um den Zusammenhang des Stückes nachzuvollziehen. Am Ende gab es ein gemeinsames Foto auf dem Schulhof mit dem Affen. Die Schule bedankt sich besonders beim Schulverein für die Übernahme der gesamten Kosten.



„Hospiz macht Schule“ in Grube
 

 

Bereits zum fünften Mal fand die Projektwoche „Hospiz“ für die Viertklässler statt. Eine Woche lang konnten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem schwierigen Thema „Tod und Trauer“ auseinandersetzen. Ehrenamtliche Mitarbeiter aus den Vereinen „Beistand am Lebensende“ und „Dasein“ arbeiteten intensiv und sehr vertrauensvoll mit den Kindern in festen Kleingruppen.

Am ersten Tag wurden Veränderungen im Leben thematisiert: Abschiede vom Kindergarten, der bevorstehende  Abschied von der Grundschule, eventuell der eigene  Umzug oder der von Freunden.

Am zweiten Tag waren „Krankheiten“ Thema.  Ein Arzt  konnte Fragen der Kinder beantworten, z.B.: Woher kommt Krebs? Wie entsteht Parkinson? Woraus besteht ein Narkosemittel?

Der dritte Tag hatte es  in sich:  „Sterben und Tod“ wurden behandelt: Wie verändert sich ein Toter? Aufgaben eines Bestatters, Jenseitsvorstellungen, Einblicke in andere Kulturen.

Am vierten  Tag konnten die Kinder eigene Erfahrungen mit Trauer einbringen und etwas darüber erfahren, wie man eine Last abwirft.

„Trost“, wie man andere trösten kann und wie man selbst getröstet werden will,  rundeten das Themengebiet ab. Ein  Abschlussfest mit Präsentation, zu dem auch die Eltern und Verwandte eingeladen waren, schlossen die Woche ab.

 

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Maßnahmen bei Konflikten

Ganztagsschule

Schulsozialarbeit

Schulverein

Förderkonzept

Ausbildungsschule

Presse

Fahrbücherei

Antolin

Kontakt

Impressum

Neuer Kletterturm

Der neue Kletterturm steht auf dem hinteren Gelände des Schulhofes. Mit einer Höhe von 7,50 m erfreut er sich großer Beliebtheit bei den Schülern!

Kletterturmk

Durch Bewegung lernen: Wahrnehmungs- und Bewegungsförderung

Besonders in der Eingangsphase legen wir Wert auf ritualisierte Übungsformen aus den Bereichen Rhythmik, Körperwahrnehmung, Singen und Bewegung. An einem Vormittag pro Woche ermöglicht ein Aufbau mit psychomotorischen Elementen in der Turnhalle vielfältige Bewegungserfahrungen, die hauptsächlich von den Kindern der 1. und 2. Klassen wahrgenommen werden.

In vielfältiger Weise werden Körperwahrnehmung und Konzentration geschult. Die Kinder erleben durch aktives Handeln Erfolgserlebnisse und werden in dieser Weise in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt. Dabei herrscht ein wichtiger Grundsatz: Spaß haben an der Bewegung.
 

Gruber Schüler lernen den Künstler Johannes Caspersen kennen

Die Viertklässler der Gruber Grundschule besuchten den Bildhauer Johannes Caspersen bei seinen Arbeiten auf dem Paasch-Eyler-Platz. Dort entstehen gerade zwei Figuren, ein Fischer und ein Reisender, die aus einem massiven Eichenstamm heraus geschnitzt werden. Die Schüler lernten die unterschiedlichen Werkzeuge des Bildhauers kennen.

Die Arbeiten beginnen mit Kettensäge und Winkelschleifer. Für die Feinheiten benutzt der Künstler verschiedene Stecheisen. Dass ein Bildhauer auch sehr gut zeichnen können muss, konnten die Schüler an den Skizzen zur Planung der Figuren erkennen. Die Kinder hatten sich bereits im Vorfeld über die Werke Caspersens informiert und hatten nun etliche Fragen im Gepäck, z.B. wo seine Werke, außer in Grube, stünden, wie groß sie seien und wie lange er für eine Figur brauche.

Den Kontakt zwischen Schule und Künstler hatte Elgin Stricker-Zühlke vom Tourismusservice Grube hergestellt. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich nun auf den zweiten Teil dieser Aktion: Anfang Juni werden sie von Johannes Caspersen angeleitet, wie man eine Linoleum-Platte bearbeitet, um damit drucken zu können. Diese Technik ist der Bildhauerei, wie sie die Schüler live auf dem Paasch-Eyler-Platz sehen konnten, ähnlich.

 

Begeisterung der Drittklässler der Grundschule Grübe über Aktion des Hegerings

Zum wiederholten Mal lud die ansässige Jägerschaft die Schulkinder ein, einen Tag im Wald zu verbringen. Herr Fülbier, Frau Kruse, Herr Schmalfeld und Herr Domnik jun. machten Unterricht zum Anfassen und Mitmachen.

An Ort und Stelle wurde über die Wildschweine gelehrt, direkt am Gehege im Kellenhusener Wald. Dort wurde einprägsam und kindgemäß über Lebensart und Aussehen berichtet. Die Ohren werden in der Jägersprache übrigens „Teller“ genannt - hätten Sie`s gewusst?

Viele heimische, ausgestopfte Tiere und Tierfelle, die benannt und erklärt wurden, überraschten auf dem etwas längeren Weg zum Markgehölz, den die Kinder tapfer wandernd zurücklegten. Zum Schluss wurden die Schüler sogar beköstigt. Außerdem hatten sie die Chance, bei einem Wurfspiel kleine Preise, die alle mit dem Thema Wald zu tun haben, zu ergattern.

Den Höhepunkt dieses besonderen Tages stellte die Arbeit mit ausgebildeten Jagdhunden dar.  Die Hunde zeigten eindrucksvoll ihr Können. Vorbildlich wurden die Schüler eingebunden. Jedes Kind durfte Hunde führen und wurde auch angehalten, bestimmte Aufgaben mit ihnen zu erfüllen. Die Vorhaben der Jäger, jungen Menschen die Natur näher zu bringen und Verständnis für die Jägerei zu wecken, wurden vortrefflich erfüllt.

Herzlichen Dank!

Wer wird Fahrrad-Champion? ADAC-Fahrradturnier für Gruber Grundschüler

Der Automobil Club (AC) Dahme bot den Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klassen  ein praxisnahes Übungsprogramm mit dem Ziel, das Fahrrad auch in schwierigen Situationen zu beherrschen. So mussten die Kinder zum Beispiel über eine Rampe fahren oder eine mit Holzklötzen aufgebaute, geschwungene Spur durchfahren, ohne ein Klötzchen umzustoßen.

Als Sieger wurden die geschicktesten und schnellsten Schüler und Schülerinnen ausgezeichnet. In diesem Jahr heißen die Fahrrad-Champions:   Femke, Moritz, Mathilda, Levin, Hiba, Sina, Noah und Luise, die den Parcours sogar mit grandiosen null Fehlerpunkten absolvierte.

Die Schule bedankt sich beim Dahmer AC für die Zusammenarbeit. Die Kinder hatten viel Spaß!
 

Sponsorenlauf

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Grünes Klassenzimmer für die Gruber Schüler

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Lernen mit allen Sinnen und an der frischen Luft: Dies ist nun möglich im Schulgarten der Gruber Schule. Nachdem vor einigen Wochen vier Hochbeete angelegt und mit Kräutern, Radieschen, Kartoffeln,  Ringel- und Sonnenblumen bepflanzt wurden, kamen nun noch vier stabile Gruppen-Sitzbänke aus Holz dazu. So können einige Kinder im Beet werkeln, während die anderen am Tisch sitzen und arbeiten.  Das schattige, geschützte  Plätzchen lädt sogar ein,  das Rechnen oder Schreiben im Freien zu üben.

Die Schulleiterin Antje Sagawe bedankt sich im Namen der Schule beim Dahmer Gewerbeverein, der Anfang des Jahres 1.120 Euro gespendet hatte. Diese Spende ging an den Schulverein und wurde nun für  die Sitz-Kombis genutzt. Der Dank geht außerdem an den   1. Vorsitzenden des Schulvereins  Tim Schwardt  für die Organisation,  an Jörg Ties, Vater eines Schülers, der  die Herstellung der Sitz-Kombis übernahm und an Maler Jan Elwert, der  die Farbe beisteuerte. Auch der Hausmeister Heinzi Wilkens war an dem Projekt tatkräftig beteiligt.

Workshop Linoldruck
 

Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Grube erarbeiten mit dem Künstler Johannes Caspersen aus Flensburg einen „Fischzug“

Bereits im Mai konnten die Viertklässler der Grundschule Grube dem Bildhauer Johannes Caspersen bei seiner Arbeit an den beiden Figuren „der Fischer“ und „der Reisende“  auf dem Paasch-Eyler-Platz in Grube bei seiner Arbeit zuschauen. Die beiden Skulpturen sind Teil des Projektes LandKunstStück, das mit Skulpturen und Installationen im Umkreis landwirtschaftlicher Nutzflächen den Dialog zwischen Verbrauchern und Landwirten anstoßen möchte. Das Projekt LandKunstStück möchte in Grube auf die durch die Trockenlegung des ehemals drittgrößten Sees Schleswig-Holstein veränderte Kulturlandschaft hinweisen.

Der Verein LandKunstStück e.V., Träger des gleichnamigen Projektes, hat gemeinsam mit Johannes Caspersen einen spendenfinanzierten Workshop  für die vierte Klasse der Grundschule Grube initiiert. Am 6. Juni trafen sich 19 Schüler mit dem Künstler in der Tenne auf dem Paasch-Eyler-Platz. Bereits im Vorfeld war besprochen, dass die Schülerinnen und Schüler Linoleum-Platten bearbeiten werden.  Eine Technik, die der Bildhauerei, wie sie die Kinder  bereits live sehen konnten, ähnlich ist.

Die beiden Figuren „der Fischer“ und „der Tourist“ sind Sinnbilder für das Leben in der Vergangenheit und das Leben unserer Zeit. Als Vorbereitung auf den Workshop sollten die Schülerinnen und Schüler sich Gedanken dazu machen, welche Fische ursprünglich im Gruber See beheimatet waren, welche Fischarten noch heute im Oldenburger Graben zuhause sind und künftig sein werden. So wird die Idee hinter der Arbeit von Johannes Caspersen – Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft – aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet.

Linolschnitt ist wie Holzschnitt eine grafische Technik, die im Hochdruckverfahren arbeitet. Jedes Kind schnitzte mithilfe spezieller Werkzeuge ein vorher gezeichnetes Motiv in die Platte, anschließend wurden die Platten  mit Farbe eingewalzt und  auf Papier gedruckt.

Mit großer Konzentration und viel Begeisterung entstand auf diese Weise ein beeindruckender „Fischzug“. Jedes Kind konnte alle erforderlichen Arbeitsschritte erfahren und wurde von Johannes Caspersen ermutigt, sich selbst mit Ideen und Vorschlägen einzubringen. Frau Sagawe und Frau Brückel übernahmen den pädagogischen Teil des Workshops und standen dem Künstler  im Umgang mit den Schülerinnen und Schülern zur Seite. „Zusammen etwas schaffen, Kreativität fördern, Freude am gemeinsam erreichten Erfolg – das hat Johannes Caspersen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern auf beeindruckende Weise umgesetzt“ so Frau Sagawe, Leiterin der Grundschule Grube. Auch Johannes Caspersen war mit dem nach nur einem Vormittag erzielten Ergebnis glücklich und rundum zufrieden, begeistert einmal mehr von der Atmosphäre auf dem Paasch-Eyler-Platz und dankte der Gruber Bürgergilde für den zur Verfügung gestellten Workshop Platz.

Die von den Kindern gefertigten Exponate sind bereits in der Schule ausgestellt  und werden beim Schulfest am 25. Juni allen Gästen präsentiert.